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Zeittafel
Die bedeutsamsten Ereignisse der geschichtlichen Entwicklung

10. Jahrhundert Burg wird auf dem 465m hohen Burgberg errichtet, die Erbauer und die damalige Bezeichnung sind nicht bekannt 
1353 Friedrich der Strege wird durch die Heirat einer Henneberger Grafentochter Eigentümer der Burg 
1360 - 1667 Die Herren von Stein werden mit der Burg belehnt. Sie ist 300 Jahre Familiensitz derer von Stein. Danach verfällt die Burg. Seit 1406 bezeichnet man die Burg als "Lybenstein"
1590 Erste urkundliche Erwähnung der Heilquelle
1610

Herzog Casimir von Sachsen-Coburg lässt die Quellen ausbauen und die ersten Brunnenschriften Deutschlands verfassen (Schrift des Dr. Andreas von Libavius)
Friedrich Albert von Fischern kauft das Amt Liebenstein und erbaut am Fuße des Burgberges ein Schloss, aus dem später durch Umbau das Kurhotel Kaiserhof entsteht 

1799 Entdeckung der Altensteiner Höhle, Landschaftspark Altenstein entsteht
1800 - 1871 Herzog Georg I., Herzog Bernhard II. und Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen begründen das historische Kurviertel
1800

Erbauung des Theaters

1806 Bau des Fürstenhauses, später Palais Weimar
1808 Enstehung des Gutshauses am Aschenber, später Heinrich-Mann-Sanatorium
1816 Bau des Brunnentempels - Wahrzeichen von Bad Liebenstein
1840 Errichtung einer Kaltwasserheilanstalt, Dr. Martiny
1849 Der Pädagoge Friedrich Fröbel, Gründer der Kindergärten zieht nach Bad Liebenstein
1850 Im Nachbarort Schweina wird im Marienschlösschen die erste Kindergärtnerinnenschule gegründet
1860 Bau der Villa Feodora, Sommersitz des Erbprinzen Georg von Sachsen-Meiningen, trägt den Namen seiner zweiten Frau
1864 Erstmals wird Kurtaxe erhoben
1872 Bau der Villa Georg, Sommersitz Herzog Georg II.
1889

Anbindung des Kurortes an die Werrabahnstrecke (bis 1968 )

1891 Kurgarten, Kurhaus, Kurtheater und Kurpromenade erhalten elektrische Beleuchtung
1895 Bau des Postgebäudes im Stil eines Landsitzes ( Hennebergisches Fachwerk ) 
1902 Liebenstein erhält elektrisches Licht; der Elisabethenpark entsteht 
1907 Der Ort erhält offizell die Bezeichnung "Bad Liebenstein", welche jedoch schon lange wegen der bekannten Heilquellen geläufig war. Der Augenarzt Dr. Graf Wisner, mit seiner weltbekannten Augenklinik, machte vor dem ersten Weltkrieg Bad Liebenstein zum Weltbad
1913 Wandelhalle und Musiktempel werden erbaut
1914 - 1918 I. Weltkrieg, der Kurbetrieb wird unterbrochen
1925 - 1939 Der Chemiker Dr. Lauterbach errichtet neuzeitliche Badeanlagen
1939 - 1945 Bad liebenstein ist Lazarettstadt, danach sowjetische Besatzungszone
1947 Bad liebenstein erhält die Bezeichnug "Volksheilbad", die Sozialversicherung übernimmt 1948 in Treuhand das damalige Bad LIebenstein
1949 - 1952 Bau des Heinrich-Mann-Sanatoriums
1952 Erstes Sanatorium der DDR für herzkranke Kinder, 12.000 bis 16.000 Kurgäste jahrlich 
1959 Bad Liebenstein erhält Stadtrecht
1982 Brand auf Schloss Altenstein
1990 Kurverwaltung und Stadtverwaltung führen den Kurbetrieb weiter, bis er vom Land Thüringen übernommen wird
1992 Die Dr. Becker Klinikgesellschaft, die Dr. Lauterbach-Klinik GmbH und die m&i Fachklinik entwickeln die Klinische Rehabilitation 
1994 / 1995 Erweiterung der Heinrich-Mann-Klinik, die neue Fachklinik m&i und die Kurparkklinik nehmen den Betrieb auf
1.10.2001 Die Kurverwaltung, seit der Wende dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit unterstellt, wird in die Stadtverwaltung Bad Liebenstein integriert
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