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Fröbeldenkmal

Fröbelgrab
Biografie

Friedrich Fröbel

Der Lehrer und Erzieher Friedrich Fröbel (1782–1852), der weltweit als „Begründer“ des Kindergartens gilt, lebte und wirkte in Bad Liebenstein von 1849 bis zu seinem Tod. Fröbels besonderes Verdienst besteht in seiner Verbindung von Theorie und Praxis: Ins Zentrum seiner Pädagogik stellte er das Spiel und dessen Bildungswert als typisch kindliche Lebensform. Die von ihm entwickelten Spielgaben und Beschäftigungsmittel entstanden auf Grundlage seiner Spieltheorie. Das waren z.B. Kugeln, Würfel und Zylinder, damals aus Holz, die ein jeder aus seinen eigenen Kindertagen kennt.

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Fröbeldenkmal

Das Fröbelgrab

Auf dem Friedhof zu Schweina liegt Friedrich Fröbel begraben. Als begeisterter Anhänger Pestalozzis widmete er sein Leben und Schaffen der Vorschulerziehung – er prägte den Begriff Kindergarten. 1849 kam er nach Bad Liebenstein, wo er vorerst auf dem Gelände der heutigen Heinrich-Mann-Klinik weilte. Herzog Bernhard II. erhörte ihn in Erziehungsfragen seines Thronfolgers und er stellte ihm bald das Marientaler Schlösschen zur Verfügung, wo er die 1. Schule für Kindergärtnerinnen eröffnete. Das Denkmal auf dem Schweinaer Friedhof zeigt ein Reliefbildnis und seine Spielgaben: Würfel, Walze und Kugel. Sein Leitmotiv war: „Kommt, lasst uns unsern Kindern leben!“.

Historische Post

Inoffizielles Wahrzeichen der Stadt

Geschichte

Die historische Post zählt zu den prachtvollsten Fachwerkbauen im fränkisch-hennebergischen Stil in Südthüringen. Charakteristisch für diesen Baustil ist die üppige Fachwerkverzierung, wobei Holzbalken x-förmige Kreuze bilden (Andreaskreuze). Besonders romantisch anzuschauen ist der runde Turm mit runder Kuppel und Wetterfahne. Die stete Entwicklung des Kurbetriebes ließ das alte Postgebäude hinter dem Theater zu klein werden. Im Stil eines hennebergischen Landsitzes aus dem 17. Jahrhundert und unter maßgeblicher gestalterischer Beeinflussung lässt Herzog Georg II. dieses Gebäude vom Ohrdrufer Hofzimmermeister Otto Hochröder in kürzester Zeit – in nur 9 Monaten – erbauen.

1895 wurde das Gebäude der Kaiserlichen Oberpostdirektion übergeben und feierlich eröffnet. 1982 wurde die historische Post auf einer Briefmarke verewigt und ist außerdem im Miniaturpark in Ruhla zu begutachten oder als Bausatz für Modelleisenbahnen nachbaubar. Im Jahr 1946 erhielt der Postmeister Steiner den Auftrag, den kaiserlichen Reichspostadler von der Vorderseite des Postgebäudes zu entfernen. Er übertrug die Aufgabe an seinen jüngsten Boten, dieser drehte das Wappen einfach um und nagelte eine Platte mit dem Posthorn auf die Rückseite. Bei der Restaurierung 1990 kam das Wappentier wieder zum Vorschein und schmückt seitdem dieses historische Postgebäude.

17.08. - 19.08.2018
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Brunnenfest Bad Liebenstein

Brunnenfest Bad Liebenstein

Veranstaltungsort:
Veranstaltungsinformationen:

Herzlich willkommen zum Brunnenfest Bad Liebenstein – dem etwas anderen Stadtfest im Herzen unseres traditionsreichen Heilbades. Kultur und Genuss im Zeichen des Biedermeier – so lautet unser Festivalmotto. Genießen Sie Kuchen und Torten aus Ururomas Zeiten, Thüringer Klöße mit Rouladen und Rotkraut, gepaart mit leckeren Heilwassercocktails. Dazu Theater, Musik, Oper und Biedermeiertanz. Ein ganz besonderes Wochenende für Jung und Alt aus nah und fern. Apropos: Für die Kleinen gibt es sogar einen Kindergarten – mit Fröbel-Mobil, Mal- und Bastelspaß und einem Bobbycar-Parcour. Lassen Sie sich drei Tage lang verzaubern im besonderen Ambiente des historischen Kurviertels von Bad Liebenstein.

Veranstalter:
BAD LIEBENSTEIN GmbH Gesellschaft für Kommunaldienstleistungen und Strukturentwicklung
Bahnhofstraße 22
36448 Bad Liebenstein

Tel.: +49 (0) 36961 69 320

Bad Salzungen

Grüne Stadt mit starker Sole

Adresse:
Informationen:

Das älteste Sole-Heilbad Deutschlands ist Europas einziger Ort, der natürliche Solequellen mit drei unterschiedlichen Konzentrationen, darunter sogar eine gesättigte Sole, zu bieten hat. Bad Salzungen ist ein staatlich anerkanntes Sole-Heilbad und liegt im malerischen Werratal zwischen den Bergkuppen der Rhön und den Südhängen des Thüringer Waldes.

Salz aus Sole zu gewinnen, war über 1000 Jahre ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die starken Sole-Quellen sorgten für das wirtschaftliche Aufblühen der Stadt. Um 1590 entstanden die ersten Gradierwerke. Das waren mit Schlehen-Reisig bestückte Verdunstungsanlagen aus Holz. Durch sie wurde die Salzproduktion erheblich ertragreicher. Dank der Gradieranlagen erkannte man auch den Gesundheitsnutzen der Sole. Heute wird Sole als Heilmittel für Atemwege und Haut genutzt. So kann die Stadt auf 200 Jahre Kurtradition zurückblicken.

Kontakt:
TOURIST-INFORMATION im Museum am Gradierwerk
Am Flößrasen 1
36433 Bad Salzungen
Tel.: +49 (0) 3695 693 420

Bad Salzungen entdecken

Sehenswürdigkeiten

Doch in Bad Salzungen gibt es viel mehr zu erleben. Der sagenumwobene romantische Burgsee befindet sich mitten im Zentrum und lädt zum Flanieren ein. Markante Gebäude wie das barocke Rathaus, die evangelische Stadtkirche, die Schnepfenburg und der Haunsche Hof prägen das Stadtzentrum und verleihen der Stadt einen unverwechselbaren Charme. In der SOLEWELT, dem Gradierwerk und den modernen Kliniken erhalten die Gäste vielfältige Gesundheits- und Wohlfühlangebote. Unmittelbar neben der Altstadt und direkt am Ufer der Werra befindet sich Thüringens größter und attraktivster Platz für Reisemobile.

Gesundheit

Solewelt und Gradierwerk

Um 1890 entstanden die Kuranlagen rings um das historische Gradierwerk. Die schmuckreichen Fachwerkbauten bilden den Kern des Kurbades. Zwei in Fachwerk angelegte Gradierhäuser sind verblieben. Das östliche Haus stammt aus dem Jahr 1796 und diente noch zur Salzgewinnung. Sein Zwilling im Westen wurde 1892 bereits zu Kurzwecken erbaut. Dazwischen steht der beeindruckende Mittelbau im Hennebergischen Fachwerkstil. Beim Wandelgang mit weißem Umhang wechseln Sie zwischen Raum- und Freiluftinhalationen. Das Inhalieren der Sole hilft bei Atemwegserkrankungen und stärkt das Immunsystem. Täglich sind das Gradierwerk und das benachbarte „Museum am Gradierwerk“ für Besucher geöffnet.

Herzog Georg I.

Leben & Wirken

Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen (1763–1803) ist der eigentliche Begründer Liebensteins. Im Jahr 1798 übernahm er probehalber den Badebetrieb des kleinen Ortes und rührte kräftig die Werbetrommel.

Bereits ein Jahr später bezog er das von seinem Vater erbaute, aber nie genutzte Schloss Altenstein und begann, den Altensteiner Park als englischen Landschaftspark anlegen zu lassen. In Liebenstein entstanden ab Frühjahr 1800 mit der Übernahme des Badeortes das Comödienhaus, der Lange Bau und das Palais. Das Fischerne Schloss ließ Georg zum modernen Curhaus umbauen.

Am 10. August 1800 wurde das Comödienhaus mit einem Maskenball eingeweiht. Georg I. ließ die Herzogliche Hofkapelle zu Opernvorführungen aufspielen. Die Meininger Hofhautboisten begleiteten Festtafeln am Erdfall und Bälle auf Schloss Altenstein. Im Journal des Luxus und der Moden und in der Zeitung für die elegante Welt wurde das neue Modebad Liebenstein Jahr für Jahr ausführlich besprochen und stand Seite an Seite mit Karlsbad, Pyrmont und Wiesbaden.

Zahlreiche Besucher wurden durch Georgs großes Engagement nach Bad Liebenstein gelockt, so u. a. der Dichter Jean Paul, Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach, Christian August Vulpius, Charlotte von Stein sowie viele Adlige und gut betuchte Bürgerliche dieser Zeit.

Am Heiligabend des Jahres 1803 verstarb Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen völlig unerwartet an den Folgen einer Erkältung. Sein Vermächtnis bilden der Schlosspark Altenstein mit der Altensteiner Höhle, der Ritterkapelle, dem chinesischen Häuschen, dem Luisenthaler Wasserfall und dem Blumenkorb sowie die Anlage des historischen Kurviertels in Bad Liebenstein.

Martin Luther

Reformator
Geschichte

Die Entführung im Glasbachgrund

Am Spätnachmittag des 4. Mai 1521 wurde die Reisegruppe um Martin Luther im Glasbachgrund bei Steinbach – nahe dem heutigen Bad Liebenstein – überfallen. Die Hilfeschreie der Reisenden blieben ungehört, ein Passagier konnte in den Wald entkommen, aber die vermummten Reiter hatten es nur auf eine Person „abgesehen“…. Alles begann dreieinhalb Jahre zuvor, als Martin Luther seine Kritik am Ablasshandel der Kirche formulierte. Der junge Professor an der Wittenberger Universität sandte am 31. Oktober 1517 entsprechende Briefe an den Erzbischof von Magdeburg und Mainz, Albrecht von Brandenburg, und den Ortsbischof von Wittenberg, Hieronymus Schultz, sowie an seinen Ordensbruder Johannes Lang in Erfurt. Doch deren Inhalt blieb nicht lange geheim. Schnell wurden Luthers 95 Thesen der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht – der Buchdruck machte das möglich. Die Resonanz war gewaltig, so gewaltig, dass sie nicht nur die Kirche in Deutschland aufrührte, sondern auch in Rom gehört wurde. Klagen gegen Luther wurden eingereicht und es folgte die Vorladung zum Verhör bei Papst Leo X. Mit diplomatischem Geschick konnte Luthers sächsischer Landesherr, Friedrich der Weise, dies in eine Befragung in Deutschland umwandeln. Knapp ein Jahr nach der Erstveröffentlichung stellte sich Luther in Augsburg dem Papstgesandten. Auch wenn das päpstliche Interesse an Deutschland eher gering war, so sollte doch schnell eine Einigung erzielt werden. Dank seines rhetorischen Geschicks entging Luther einer sofortigen Verurteilung und entzog sich durch Flucht einer späteren Verhaftung. Friedrich der Weise verweigerte kurze Zeit später seine Auslieferung an Rom. Damit kam das Verfahren erst einmal zu einem Stillstand – die Verhandlungen über die Kaisernachfolge bestimmten zunächst die Politik der Kurfürsten und des Papstes.

Luther nutzte die Zeit, um seine Gedanken und Thesen weiter auszuformulieren. Aus der Kritik am Ablasshandel wurde eine Grundsatzkritik, die in der Tradition verurteilter Häretiker wie John Wyclif und Jan Hus steht. Da die Kaiserwahl nicht im Sinne des Papstes entschieden wurde – er hatte eine habsburgische Umklammerung durch Karl V., König von Spanien, vermeiden wollen – und Luthers Erklärungen sich rasant verbreiteten und zunehmend für Unruhe sorgten, wurde die römische Kirche Mitte 1520 wieder tätig. Am 15. Juni wurde eine Bannandrohungsbulle an Luther geschickt, mit der Aufforderung, innerhalb von 60 Tagen seine Lehren zu widerrufen. Besagte 60-Tage-Frist galt aufgrund der langen Reisezeiten im Mittelalter ab Sendungserhalt, doch Luther hatte sich zu dieser Zeit schon von der Papsthörigkeit gelöst. Er verbrannte die Bulle öffentlich und wurde am 3. Januar 1521 exkommuniziert.

Damit galt Luther in den Augen der Kirchenwelt als rechtlos, allerdings half ihm einmal mehr Friedrichs diplomatisches Wirken. So kam es, dass Kaiser Karl V. Luther zur Anhörung auf den Wormser Reichstag zitierte. Doch eine Verteidigung Luthers war gar nicht vorgesehen, vielmehr sollte er nur seine Thesen widerrufen. Das tat Luther nicht, Karl V. verhängte die Reichsacht über ihn. Aus der Kirche ausgeschlossen, rechtlos und vogelfrei: Luther schwebte auf seiner Rückreise gen Wittenberg in Lebensgefahr. Da war es erneut Friedrich der Weise, der seine Hand schützend über ihn hielt. Er beauftragte seinen Geheimsekretär Georg Spalatin mit einem gewagten Plan – Luther soll in Schutzhaft genommen werden. Doch echt musste es wirken, wie ein Raubüberfall, nur wenige durften eingeweiht sein. Und es eilte! Spalatin gelang die Inszenierung – die Beteiligten kannten ihre Rollen und eine geeignete Bühne fand sich im Glasbachgrund bei Steinbach.

Der Ort der Entführung

Das Lutherdenkmal

Dort, wo heute das 1857 gestiftete Lutherdenkmal steht, wurde aus dem Wittenberger Professor Martin Luther der einfache Junker Jörg. Auf riesigen Umwegen führten ihn die „Räuber“ nachts gen Eisenach auf die Wartburg, wo er im Herbst des gleichen Jahres in nur 11 Wochen das Neue Testament ins Deutsche übersetzte. Heute führt der Lutherweg, ein Wanderweg von Eisenach über Bad Liebenstein nach Schmalkalden, die Wanderer direkt am Lutherdenkmal vorbei. Die Geschichte von Luthers Entführung wird seit 2017 auch im Bad Liebensteiner KurTheater auf unterhaltsame und heitere Weise neu inszeniert.

Gesundheitsangebote

im Kurhaus Vital-Brunnen

Gönnen Sie sich eine Auszeit und lassen Sie sich vom Team des Kurhauses verwöhnen.

 „Entspannen – Genießen – Wohlfühlen“

Tuina

Eine Massageform aus der traditionellen chinesischen Medizin, die das Qi (Energie) des Körpers aktiviert und Yin&Yang in Einklang bringen soll. Die Tuina vereint verschiedene Massagetechniken, wie Akupressur, Chiropraktika und manuelle Therapie. Blockaden werden gelöst und Stress wird abgebaut.

BaLi SPA Medical-Wellness

Osteopathie – sanft behandeln, ganzheitlich heilen

Funktionsstörungen im Körper werden erkannt und therapiert. Bewegungsapparat, Schädel und Rückenmark sowie die inneren Organe sind als System durch feine Gewebenetze miteinander verbunden. Mit sanften Griffen sollen auftretende Blockaden in diesen Verbindungen gelöst und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Nicht die Symptome eines körperlichen Leidens sollen behoben werden, sondern dessen Ursache.

Physio Center

 »Schöne Füße für den Sommer«

Fußbad in unserem Plus Therm Fußperlbad

kosmetische Fußpflege

abschließende Fußmassage

BaLi SPA Kosmetik

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Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit. Ihre Krankenkasse unterstützt Sie dabei!

Für die Teilnahme an allen Kursen ist Ihre Anmeldung erforderlich.

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