Tel.: +49 (0) 36961 - 69 320

Das Lutherhaus Eisenach

Eines der ältesten Fachwerkhäuser Thüringens

Adresse:
Informationen:

Es ist nicht nur eines der schönsten, sondern auch eines der ältesten Fachwerkhäuser Thüringens. Bauhistorische Untersuchungen ergaben, dass der größte Teil des Gebäudes aus dem Jahr 1356 stammt, darunter die berühmten ‚Lutherstuben‘, in denen Martin Luther als Schüler zwischen 1498 und 1501 gewohnt haben soll. Seit der Wiedereröffnung im September 2015 zählt das Lutherhaus Eisenach zugleich aber auch zu den modernsten Kulturstätten in Mitteldeutschland. Im Vorfeld des Reformationsjubiläums 2017 wurde das historische Lutherhaus denkmalgerecht saniert. Das neue entstandene Eingangsgebäude macht die Lutherstätte erstmalig auch für Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich und bietet Platz für den großzügigen Museumsshop sowie den neuen Sonderausstellungsbereich. Mit den baulichen Veränderungen ging auch eine vollständige inhaltliche Neueinrichtung einher: Die neue Dauerausstellung „Luther und die Bibel“ präsentiert Luthers Bibelübersetzung spannend und multimedial. Historische Objekte, Trickfilme und interaktive Stationen erklären warum, wie und mit wem Luther die Bibel übersetzte – und welche Wirkung seine Bibel auf Sprache, Literatur und Musik hatte. Dabei werden auch dunkle Kapitel nicht ausgeblendet, wie etwa die Arbeit des Eisenacher „Entjudungsinstituts“ während der NS-Zeit. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus viele neue und bislang noch nie gezeigte Stücke: Meisterwerke mittelalterlicher Schnitzplastik, Werke aus dem „Römhilder Textilschatz“, zwei Cranach-Gemälde und den Taufeintrag von Johann Sebastian Bach. Im neu gestalteten museumspädagogischen Bereich des Lutherhauses kann man nicht nur am beliebten „Unterricht wie zu Luthers Zeit“ teilnehmen, sondern sich auch in der „Werkstatt“ in historischen Handwerkstechniken (Schreiben mit Tinte und Feder & Buchdruck) üben.

Das 2015 wiedereröffnete Lutherhaus Eisenach gehört zu den europäischen Kulturerbestätten und ist eines der bedeutendsten Reformationsmuseen in Mitteldeutschland. Seine neue Dauerausstellung „Luther und die Bibel“ wurde mehrfach preisgekrönt und zählt zu den touristischen Höhepunkten des ‚Lutherlandes‘ Thüringen im Reformationsjahr 2017.

Kontakt:
Das Lutherhaus Eisenach
Lutherplatz 8
99817 Eisenach
Tel.: +49 (0) 3691 29 830

Museum Automobile Welt Eisenach

seit 1898 Automobile aus Eisenach

Adresse:
Informationen:

Das Museum automobile welt eisenach ist mehr als nur ein Automobilmuseum. In Eisenach werden schon seit 1898 ununterbrochen Autos gebaut. Über die daraus entstandene traditionsreiche Automobilgeschichte informiert die Eisenacher Automobile Welt.

Neben den kutschenähnlichen Wartburg-Motorwagen des 20. Jahrhunderts können die hundertjährigen, großen repräsentativen DIXI-Fahrzeuge ebenso bestaunt werden, wie die legendären BMW-Automobile der 30er Jahre, die einen Mythos begründet haben. Alle diese Fahrzeuge haben in Eisenach ihren Ursprung. Bei allen ausgestellten Automobilen ist ein zeithistorischer Bezug zur jeweiligen Epoche sichtbar. Die wechselvolle und facettenreiche Nachkriegsentwicklung von den Sechszylinder EMW-Limousinen zu den Zweitaktern von IFA und WARTBURG wird mit ebenso ausgewählten Fahrzeugmodellen repräsentiert, wie die legendäre Rennsportgeschichte der Eisenacher Silberpfeile aus den 1950er Jahren.

Mit einer Auswahl von Karosseriemodellen aus Holz, Prototypen und Motoren wird das ökonomisch und politisch verhinderte, ingenieurtechnische Entwicklungspotenzial in der langen Phase der Stagnation der DDR-Autoindustrie in einem eigenem Modul sichtbar. Den chronologischen Abschluss bildet der Beginn der OPEL-Produktion in Eisenach bis zum aktuellsten hier produzierten Modell und zeigt gleichzeitig auch einen Einblick in die moderne Automobilproduktion von heute. Gruppenführungen auf Anmeldung.

Kontakt:
Museum Automobile Welt Eisenach
Friedrich-Naumann-Str. 10
99817 Eisenach
Tel.: +49 (0) 3691 77 212

Gedenkstätte Point Alpha

Grenzerfahrungen – Geschichte hautnah erleben

Adresse:
Informationen:

Der historische US-Beobachtungsstützpunkt erinnert an die Zeit, als hier im sogenannten „Fulda Gap“ jederzeit der Beginn eines Dritten Weltkrieges erwartet wurde und Point Alpha der wichtigste Vorposten der NATO war. In den authentischen Gebäuden des denkmalgeschützten US-Stützpunktes wird über den Dienst der Amerikaner für Frieden und Freiheit berichtet. In Ausstellungen wird die Dimension des Kalten Krieges sichtbar.

Nur einen Steinwurf vom Camp entfernt markieren der DDR-Grenzturm und die zum Teil rekonstruierten Sperranlagen die Unmenschlichkeit der Grenze, die vierzig Jahre lang Deutschland, Europa und die Welt teilte. Im Museum „Haus auf der Grenze“ wird in großen Dauerausstellungen mit authentischen Exponaten, Multimediainstallationen und Zeitzeugenberichten an das Leben der ostdeutschen Bevölkerung im Sperrgebiet an der Grenze erinnert. Im Obergeschoss des Hauses zeigt eine Ausstellung des Biosphärenreservats Rhön, dass der Fall der Mauer nicht nur den Menschen einmalige Chancen bot, sondern auch der Natur. Das Grenzregime der DDR mit seinem Todesstreifen, Zäunen und Abriegelungen war ein Zeichen für Unfreiheit und Unmenschlichkeit. Ein Gebiet, was für die Menschen beim Betreten tödlich sein konnte, auf der anderen Seite für Fauna und Flora ein Rückzugsraum war. Skulpturen der im Grünen Band, dem früheren Todesstreifen, heimischen Tiere und Pflanzen wie Wildkatze, Schwarzstorch oder Silberdistel laden zum Anfassen und Erkunden ein.

Weg der Hoffnung – Kunstwerk. Mahnmal. Anstoß

Vierzehn monumentale Skulpturen auf dem Todesstreifen der ehemaligen Grenze, die mehr als vierzig Jahre lang die Trennlinie von Freiheit und Unfreiheit markierte, greifen den Gedanken des christlichen Kreuzwegs auf und erzählen damit eine Geschichte, die ganz unterschiedliche Aspekte umfasst. Willkür und Unterdrückung, aber auch Mut, Hoffnung und Glauben sind Konstanten dieser Geschichte. Die Point Alpha Stiftung errichtete den „Weg der Hoffnung“ zur Erinnerung an den Widerstand gegen die kommunistischen Diktaturen Mittel- und Osteuropas, unter denen die Menschen Jahrzehnte lang gelitten haben.

Kontakt:
Gedenkstätte Point Alpha
Platz der Deutschen Einheit 1
36419 Geisa
Tel.: +49 (0) 6651 919 030

Viba Nougat-Welt

Die Erlebnis-Confiserie in Schmalkalden

Adresse:
Informationen:

Nougat- und Schokoladenträume zum Dahinschmelzen!

Freunde der süßen Versuchung, die einmal bei Viba – dem Thüringer Süßwarenspezialisten – hinter die Kulissen schauen wollen, können sich in der Viba Nougat-Welt auf eine unterhaltsame und genussvolle Tour in die faszinierende Welt des Nougats entführen lassen.

In der gläsernen Nougat-Welt findet eine Vielzahl an Confiserie-Kursen zum Mitmachen für kleine und große Genießer statt. Die Ausstellung inkl. Schau-Confiserie hinter Glas gibt Einblicke zur Nougatgeschichte, Herstellung, Rohstoffen und bietet täglich Verkostung röstfrischer Haselnüsse an. Ein großer Viba Einkaufsshop überrascht mit vielseitigem Produktsortiment für jeden Anlass. Mediterrane & saisonale Gerichte sowie Café- & Dessert-Spezialitäten vom Feinsten findet man im Genießer-Restaurant mit Sonnen-Terrasse.

Kontakt:
Viba Nougat-Welt
Nougat-Allee 1
98574 Schmalkalden
Tel.: +49 (0) 3683 69 21 600

Ruhla

Die Bergstadt am Rennsteig

Adresse:
Informationen:

Mitten im Thüringer Wald, zwischen der Wartburg bei Eisenach und dem 961m hohen Inselsberg, liegt die landschaftlich reizvolle Bergstadt Ruhla mit den Ortsteilen Thal und Kittelsthal. Die enge Tallage veranlasste schon früh die Menschen, ihre Häuser bis hoch an die Berghänge zu bauen. Ausgedehnte Wälder am Rande der Bergstadt bilden den perfekten Ausgangspunkt für Wanderungen auf den ca. 2 km entfernten Rennsteig (ab Hörschel ist Ruhla die erste Etappe bei den Rennsteigwanderern) und dem Naturerlebnispfad Ruhla.

Die Wege in und um Ruhla führen Sie zu den schönsten Sehenswürdigkeiten. Ob Burgruine Scharfenburg, Falknerei am Rennsteig, bewirtschaftete Wanderhütten, Carl-Alexanderturm, Heimatstube Thal oder die geheimnisvolle Tropfsteinhöhle. Im Ort können Sie das Orts- und Tabakpfeifenmuseum, das Uhrenmuseum, das Uhrenstübchen mit Uhrenwerkstatt, den Freizeitpark „mini-a-thür“ mit Erlebnisrodelbahn und einer der am besten erhaltenen Winkelkirchen in Deutschland die „St. Concordia“ besichtigen. Etwas Entspannung und Erholung bieten das Schwimmbad Thal, das Waldbad Ruhla und zwei Kneippanlagen. Lassen Sie sich von den Schönheiten der Natur, den Zeugen unserer Vergangenheit und Gegenwart verführen.

Die Naturpark- und Touristinformation Ruhla heißt Sie herzlich willkommen. Auch hier können Sie auf zwei Etagen Wissenswertes über unseren Ort, die „Tropische Ruhlaer Insel“, auch „Geologische Meile“ genannt und dem Naturpark Thüringer Wald erfahren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.ruhla.de.

Kontakt:
Touristinformation Ruhla
Neuer Markt 1
99842 Ruhla
Tel.: +49 (0) 36929 89 013

Meiningen

Die Theaterstadt

Adresse:
Informationen:

Bekannt wurde Meiningen durch eine tiefgreifende Theaterreform unter Herzog Georg II. und eine große Blütezeit der Meininger Hofkapelle unter der Führung bekannter Dirigenten wie Hans von Bülow und Max Reger. Georg II. reformierte gemeinsam mit Helene Freifrau von Heldburg und Ludwig Chronegk das Regietheater und stellte diese bedeutende Theaterreform von 1874 bis 1890 durch zahlreiche Gastspiele der Meininger in weiten Teilen Europas vor.

Schloss Elisabethenburg hat sich im 19. Jahrhundert unter dem Theaterherzog zum Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth entwickelt und wurde zu einem Zentrum der kulturellen Entwicklung Deutschlands.

Kontakt:
Tourist-Information Meiningen
Ernestinerstraße 2
98617 Meiningen
Tel.: +49 (0) 3693 44 650

Gotha

Residenzstadt

Adresse:
Informationen:

Gotha war von 1640 bis 1918 die Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Gotha. Das Wahrzeichen der Stadt ist Schloss Friedenstein, ein historisches Baudenkmal des Deutschen Frühbarock, gelegen auf einem Hügel über der Stadt. Die Säle und Räume des Schlosses sind in ihrer originalen Form und Gestaltung zum großen Teil erhalten. Darüber hinaus befinden sich die Einrichtungen und Bestände seit Jahrhunderten am gleichen Ort. Von Gotha aus nahm in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts das deutsche Versicherungswesen seinen Ausgang. Auch war die Stadt Zentrum der Kartographie.

Kontakt:
Tourist-Information Gotha/Gothaer Land
Hauptmarkt 33
99867 Gotha
Tel.: +49 (0) 3621 510 450

Erfurt

Die Landeshauptstadt

Adresse:
Informationen:

Erfurt ist die Landeshauptstadt und zugleich die größte Stadt des Freistaates Thüringen. Sie wurde 742 im Zusammenhang mit der Errichtung des Bistums Erfurt durch Bonifatius erstmals urkundlich erwähnt. Bereits kurz danach entwickelte es sich zum Zentrum des Thüringer Raumes, wenngleich es über lange Zeitabschnitte politisch nicht Teil des Landes war. Im Mittelalter hatte die Stadt ein hohes Maß an Autonomie. Die Erfurter Universität ist zugleich eine der ältesten und der jüngsten in Deutschland: Sie wurde 1392 eröffnet, 1816 geschlossen und 1994 neugegründet. Martin Luther war ihr bekanntester Student.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt gehören der Erfurter Dom und die beidseitig mit Fachwerkhäusern bebaute Krämerbrücke. Die Stadt besitzt einen großen mittelalterlich geprägten Altstadtkern mit etwa 25 Pfarrkirchen und zahlreichen Fachwerk- und Bürgerhäusern. Ein besonderer Anziehungspunkt für Besucher ist die Krämerbrücke. Sie verdankt ihren Namen den Händlern, auch Krämer genannt, die ihren „Kram“ an der Via Regia, der Handelsstraße von Ost nach West, den Reisenden verkauften. Kram, das waren damals kleine, wertvolle Dinge wie Gewürze, Edelmetall und Farben. Heute stehen 32 Fachwerkhäuser auf der Krämerbrücke mit kleinen Geschäften mit unkonventionellen Ideen, Kunsthandwerk und Kreativem.

Kontakt:
Erfurt Tourist Information
Benediktsplatz 1
99084 Erfurt
Tel.: +49 (0) 361 66 400

Klassikerstadt Weimar

UNESCO-Welterbe-Stadt

Adresse:
Informationen:

Weimar ist UNESCO-Welterbe-Stadt: 16 Häuser und Ensembles in Weimar wurden mit dem UNESCO-Titel ausgezeichnet. Von der leichten Muse bis zur großen Kunst – in Weimar kommt jeder auf seinen Geschmack. Das dortige Deutsche Nationaltheater zählt zu den wichtigsten und international beachteten Häusern Deutschlands. Mit der Staatskapelle Weimar beheimatet es ein Orchester, das den Vergleich mit internationalen Spitzenorchestern nicht scheuen muss.

Das „Klassische Weimar“ umfasst unter anderem Goethes Wohnhaus, das Schillerhaus, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, das Wittumspalais sowie Parks und Schlösser.

Von Bad Liebenstein erreichen sie Weimar in einer knappen Autostunde über den Rennsteig und die Autobahn A4. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Kontakt:
Tourist Information Weimar
Markt 10
99423 Weimar
Tel.: +49 (0) 3643 7450

Werratal-Radweg

Mit dem Fahrrad durch das Werratal
Informationen:

Der Werratal-Radweg erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 300 km. Davon führen 200 km durch Thüringen: von Neuhaus bis Lindewerra. Bevor Sie in Kloster Veßra die sehr sehenswerten Fachwerkhäuser des Hennebergischen Museums besichtigen können, gelangen Sie von den beiden Werra-Quellen am Rennsteig im Naturpark Thüringer Wald nach Hildburghausen. Ein weiteres Juwel der Tour bietet die maßgeblich von Herzog Georg II. (1826–1914) geprägte Theaterstadt Meiningen, die für ihre Inszenierungen weit über die Grenzen Thüringens bekannt ist. Walldorf und Bad Salzungen passierend streifen Sie bis nach Hörschel eindrucksvolle Sachzeugnisse des Salzbergbaus. Von hier aus lohnt sich ein Abstecher über den Herkules-Wartburg-Radweg nach Eisenach – die Stadt der Wartburg, auf der Martin Luther als Junker Jörg die Bibel ins Deutsche übersetzte.

Die nächste Etappe des Radwegs führt in das kleine Fachwerkstädtchen Creuzburg, über dem sich die gleichnamige mittelalterliche Festungsanlage erhebt. Entlang der dortigen historischen Sandsteinbrücke ist über die Gelbe Radroute der Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich zu erreichen. Hier dominiert das wildromantische Durchbruchstal der Werra mit seinem ungewöhnlichen Orchideen-Reichtum sowie die Welterberegion Wartburg-Hainich, in der Natur und Kultur eng und harmonisch verbunden sind. Über Treffurt ragt die imposante Burg Normannstein, gegenüber der „König des Werratals“, der Heldrastein mit dem Turm der Deutschen Einheit. Immer die Werra im Blick, führt die Route zum Ziel Hann. Münden. Der Werratal-Radweg, der sich auf Höhen zwischen 150 und 830 m über NN bewegt, eignet sich für Familien, Sport- und Naturbegeisterte sowie Tourenradler.

Kontakt:
Tourist-Information Bad Liebenstein
Herzog-Georg-Straße 16
36448 Bad Liebenstein
Tel.: +49 (0) 36961 69 320

Wanderkarte zum Mitnehmen

Seiten