Tel.: +49 (0) 36961 - 69 320

Schmalkalden

Fachwerkstadt

Adresse:
Informationen:

Unweit von Bad Liebenstein liegt die über 1130 Jahre alte Stadt Schmalkalden. Entdecken Sie den mittelalterlichen Stadtkern mit seinen Fachwerkhäusern und steinernen Kemenaten. Schmalkalden wurde im 16. Jahrhundert bekannt durch das hier besiegelte Verteidigungsbündnis deutscher Fürsten und Städte gegen die kaiserliche Reichspolitik. Im sogenannten Schmalkaldischen Bund wandten sich die protestantischen Fürsten gegen die Religionspolitik des katholischen Kaisers Karl V.

Am Markt angrenzend befindet sich die Stadtkirche St. Georg, eine spätgotische Hallenkirche mit ihren charakteristischen Türmen. Vor der Gründung des Schmalkaldischen Bundes predigte hier Martin Luther im Jahre 1537.

Schloss Wilhelmsburg ist heute ein bedeutendes Kunst- und Kulturdenkmal der deutschen Renaissance und Mittelpunkt des geistig-kulturellen Lebens der Stadt.

Reiche Erzvorkommen, Bergbau und eisenverarbeitendes Handwerk ließen Werkzeuge und Kleineisenwaren entstehen, die als „Schmalkaldener Artikel“ in die Welt exportiert wurden. Das Technische Museum „Neue Hütte“ beherbergt die letzten Zeugnisse dieser Technologie in Mitteleuropa.

Kontakt:
Touristinformation Schmalkalden
Auer Gasse 6-8
98574 Schmalkalden
Tel.: +49 (0) 3683 60 97 580

August Trinius

Leben und Wirken

Biografie

Dass der Rennsteig Ende des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt wurde, ja einen wahren Boom erlebte, lag nicht allein an der damals aufkommenden Wanderbewegung. Wesentlichen Einfluss nahm der Wanderschriftsteller August Trinius (1851–1919) mit seinem Buch „Der Rennstieg des Thüringer Waldes“. Trinius kam in der Nähe von Leipzig zur Welt, wuchs aber in Erfurt auf. Nach der Schule ging er nach Berlin, machte eine Lehre zum Kaufmann und arbeitete anschließend ebenda als Buchhalter. Die Schriftstellerei betrieb er zu diesem Zeitpunkt nur nebenbei.

Journalist & Schriftsteller

Doch erste journalistische Erfolge stellten sich ein und Trinius widmete sich nun ganz seiner Leidenschaft. Bald streifte er als Reiseschriftsteller durch Deutschland. Am meisten beeindruckte ihn auf seinen Wanderungen „das grüne Herz Deutschlands“ Thüringen. Landschaft und Geschichte dieser Gegend fesselten ihn derart, dass er beschloss, hierher umzusiedeln. Er ließ sich 1890 in Waltershausen nieder und wohnte dort bis zu seinem Lebensende. Hier entstand auch der Text zum Rennsteiglied. Mehr als 30 Werke über den Thüringer Wald brachte Trinius in der Folgezeit zu Papier. Unter seinen Publikationen finden sich Titel wie „Streifzüge durchs Thüringer Land“, „Im Zauber der Wartburg“, „Durchs Werratal“. Besonders hervorzuheben ist die Schriftenreihe „Thüringer Wandersmann“, die von 1886 bis 1902 in 8 Bänden erschien und vor allem dem Rennsteig in den Blick nahm. August Trinius verstarb 1919 in Waltershausen, wo sich auch heute noch sein Grab findet. Das Grabdenkmal stammt aus dem Jahr 1921 und wurde anlässlich der Gründung des „Bundes der Thüringer Berg-, Burg- und Waldgemeinden“ enthüllt.

Herzog Georg II.

Leben & Wirken

Georg II. von Sachsen-Meiningen (1826–1914) verstand es wie kaum ein Zweiter, seine Rollen als Machtpolitiker und als Künstler miteinander in Einklang zu bringen: Zum einen wurde er als Schöpfer eines „liberalen Musterstaates“ im Herzogtum Sachsen-Meiningen gewürdigt, zum anderen entwickelte er als „Theaterherzog“ das moderne Regietheater.

Nach der Übernahme der Regentschaft brachte Georg II. ab 1873 wichtige Reformen im Staatswesen auf den Weg. Berühmt wurde er aber vor allem durch sein Wirken für das Theater und insbesondere beim Aufbau des Meininger Hoftheaters. Er führte selbst Regie, entwarf Kostüme und ging mit seinen grundlegenden Neuerungen des Regietheaters in die Kulturgeschichte ein. Zusammen mit seiner dritten Frau, der Schauspielerin Ellen Franz, der späteren Freifrau von Heldburg (Hochzeit 1873 in Bad Liebenstein), und Regisseur Ludwig Chronegk führte der „Theaterherzog“ die Meininger Gruppe zu internationalem Ruhm mit Auftritten in Berlin, Wien, London und anderen großen Städten Europas. Durch diese Tourneen verbreiteten sich seine Ideen des modernen Regietheaters rasch auf den Bühnen der Welt. Die Meininger Hofkapelle gelangte in dieser Zeit zu Weltruhm.

Schon in frühen Kindertagen erkannte man in Georg einen hochbegabten Jungen. Eine frühkindliche musische Erziehung und die spätere schulische Ausbildung an der damals neu gegründeten klassisch-mathematischen Erziehungsanstalt legten den Grundstein für sein späteres Handeln und Wirken.

Auch das kulturelle Leben in der Region Bad Liebenstein prägte der Herzog nachhaltig. Zu seinen regelmäßigen Aufenthalten in der Stadt und auf dem Altenstein begleiteten ihn immer wieder prominente Gäste. Vor allem aber seine Bautätigkeit war es, die Bad Liebenstein bis heute ein besonderes Flair verleiht: zu seinen Projekten zählen u.a. die Umgestaltung des Schlosses Altenstein, der Bau der Villa Feodora und der Villa Georg.

Schloss Altenstein wurde durch Georg II. nach englischem Vorbild im Stil der Neorenaissance umgestaltet und diente der Herzogsfamilie ab 1890 alljährlich im Spätsommer bis zum Winteranfang als Hauptwohnsitz. Die Villa Feodora, am Fuße der Burgruine im historischen Kurviertel gelegen, wurde im Stil eines Schweizerhauses erbaut. Georg II., damals noch Erbprinz, benannte die Villa nach seiner zweiten Ehefrau Prinzessin Feodora von Hohenlohe-Langenburg (1837–1872). 1872 erbaute Georg II. die Villa Georg, seine Sommerresidenz, im englischen Landhausstil, in der er bis zur Fertigstellung des Umbaus von Schloss Altenstein im Jahre 1889 wohnte und seine dritte Ehefrau heiratete. Danach wurde es als Gästehaus der Meininger Herzogsfamilie genutzt.

Johannes Brahms

Leben & Wirken
Brahms & Herzog Georg II

Der Beginn einer Freundschaft

Johannes Brahms (1833–1897) lernte Herzog Georg II. (1826–1914) und seine dritte Gemahlin Freifrau Helene von Heldburg (1839–1923) im Oktober 1881 in Meiningen kennen. Wohl schnell nahmen die Beziehungen zwischen ihnen einen freundschaftlichen Charakter an, wie man späteren Korrespondenzen entnehmen kann. Um ihn nach Schloss Altenstein – den Sommersitz der Herzöge von Sachsen-Meiningen – zu locken, schrieb Helene von Heldburg am 7. Oktober 1891 an Brahms:

„Hätten Sie nicht Lust, sich hier auf dem Thüringer Wald einmal umzusehen? Wenn Sie die Hirsche schreien hören könnten, das wäre etwas für Sie! Freilich hören sie schon mit Mitte dieses Monats auf zu brüllen wie die Löwen, und wenn wir Sie auch für unser Leben gern so lange hier hätten, so werden Sie so lange nicht kommen mögen, obgleich ich nicht einsehe, warum Sie nicht ebenso gut hier zu Hause sein, hier ungestört, ja noch viel ungestörter sollten componiren, lesen, schreiben können, wie in Wien, und wandern könnten Sie hier doch noch ganz anders!!“

14. November 1894

Erster Besuch auf Schloss Altenstein

Doch erst 1894 entschloss sich Brahms spontan zu einem Besuch auf Schloss Altenstein. Am 11. November 1894 wandte er sich in launiger Weise an die „verehrte Schlossherrin“: „Mühlfeld [Klarinettist der Meininger Hofkapelle], bläst so lieblich auf seiner Clarinette und erzählt dazu so lockend von Schloß Altenstein, daß ich nothwendig ein wenig fantasiren muß. Ich denke am Mittwoch nach Wien, Mühlfeld nach Meiningen zu fahren. Wenn Sie mir mit einem Wort die Erlaubniß geben, so möchte ich gern den Umweg machen und Ihr schönes Schloß besehen.“  

Der Klarinettist der Meininger Hofkapelle, Richard Mühlfeld (1856–1907), hatte durch sein ausgezeichnetes Spiel Brahms so begeistert, dass dieser mehrere Kammermusikwerke mit Klarinette schrieb: ein Klarinettentrio (op. 114), ein Klarinettenquintett (op. 115) und zwei Sonaten für Klarinette und Klavier (op. 120). Nun wollte Brahms die beiden Klarinetten-Sonaten zusammen mit Mühlfeld, Herzog Georg II. und der Freifrau auf Schloss Altenstein vorführen.

Und so kam Brahms am 14. November 1894 das erste Mal auf den Altenstein. Gleich nach dem Diner trugen Brahms und Mühlfeld die beiden Sonaten vor. Fast eine Woche blieb er und genoss die Park- und Waldlandschaft. Schwärmerische Briefe an Clara Schumann zeugen von seiner Begeisterung.

26. September 1895

Wiederkehr und Abschied

Schon im darauffolgenden Jahr kehrte Brahms auf den Altenstein zurück – wenn auch nur kurz. Als Anlass diente das erste Sachsen-Meiningsche Landesmusikfest. Am Tag vor dem Fest, dem 26. September 1895, kam er für einige Stunden dorthin, da der Herzog, der wegen seines Gehörleidens nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen konnte, einige der Mitwirkenden zum Diner auf das Schloss geladen hatte. Nach Abschluss des Festes reiste Brahms zunächst mit der Freifrau zum Jagdhaus Pleß, auf dem sich der Herzog gerade aufhielt, und am nächsten Tage mit dem Herzogspaar weiter nach Schloss Altenstein. Diesmal konnte Brahms nur zwei Tage bleiben. Aber auch diese Tage waren angefüllt mit viel Musik, ausgiebigen Gesprächen und Spaziergängen.

Weitere Aufenthalte auf Schloss Altenstein waren Brahms nicht mehr vergönnt, doch noch auf seinem Sterbebett schwärmte er von den schönen Stunden, die er im Schloss und Park Altenstein verlebt hatte. Johannes Brahms starb am 3. April 1897 in Wien.

Carl Wagner

Leben & Wirken

Carl Wagner wurde am 19. Oktober 1796 in Roßdorf in der Rhön geboren. Sein Vater war der Dichter Johann Ernst Wagner (1769–1812). Die ersten Jahre seiner Kindheit lebte Wagner in Roßdorf, 1804 zog die Familie dann in die Residenzstadt Meiningen um. Hier arbeitete der Vater als Kabinettssekretär, Bibliothekar und Theaterdramaturg am herzoglichen Hof. In den Jahren 1808/09 veröffentlichte dieser den zweibändigen Reiseführer „Reisen aus der Fremde in die Heimath“, in dem er auch Bad Liebenstein eingehend beschreibt. Es ist anzunehmen, dass Carl Wagner bereits in Kindheitstagen Bad Liebenstein und Schloss und Park Altenstein kennenlernte.

Von 1813 bis 1816 studierte Wagner an der Forstakademie Dreißigacker in Meiningen sowie an der Forstakademie Tharandt bei Dresden. Ein Jahr später begann er ein Malereistudium an der Dresdner Kunstakademie, welches er 1820 abschloss. Danach kehrte er in seine Heimatstadt Meiningen zurück, wo ihn  Herzog Bernhard II. von Sachsen-Meiningen (1800–1882) zum Hofmaler und Galerieinspektor ernannte.

In den Jahren 1822 bis 1825 bereiste Wagner Italien, wo er sich mit dem Künstler Ludwig Richter (1803–1884) anfreundete. Durch dessen Vermittlung hat er dort vermutlich auch den aus Barchfeld stammenden Darmstädter Theatermaler Johann Heinrich Schilbach (1798–1851) getroffen. Bekannt ist, dass Schilbach und Richter gemeinsam durch die Sabiner Berge wanderten und Wagner ebenda Skizzen auf dem gleichen Papier anfertigte wie Richter.

Nach seiner Rückkehr nach Meiningen nahm Wagner seine Tätigkeiten als Hofmaler wieder auf und begleitete in den folgenden Sommern wohl die herzogliche Familie auf Schloss Altenstein und nach Bad Liebenstein. In dieser Zeit entstanden vermutlich die Ansichten von Bad Liebenstein, Schloss Altenstein sowie Motive des Altensteiner Parks und Glücksbrunns.
Im Sommer 1862 reiste Wagner in die Schweiz, wo er u. a. Pontresina, Poschiavo und den Bernina-Pass besichtigte und zeichnerisch festhielt. Eine letzte Reise in die Schweizer Alpen, u. a. nach Grafenort, fand 1864 statt. Carl Wagner starb am 10. Februar 1867 in Meiningen.

Der Großteil seiner Gemälde, Zeichnungen und Radierungen befindet sich heute im Besitz von Schloss Elisabethenburg in Meiningen. Zahlreiche Werke jedoch zirkulieren auch immer wieder auf dem internationalen Kunst- und Antiquitätenmarkt

Ludwig Bechstein

Leben und Wirken

Leben & Wirken

Der Schriftsteller und Sammler deutscher Sagen und Volksmärchen Ludwig Bechstein lebte von 1801–1860. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er in Meiningen. In seiner „Sagensammlung von Liebenstein, Steinbach und Altenstein“ beschreibt er eine mythische Welt, bevölkert mit Rittern, Hexen und Venezianern. Die ursprünglich von Generation zu Generation weitergegebenen Geschichten trug der Schriftsteller in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusammen und schuf damit nationales Kulturgut.

Tipp: In mondbeschienenen Nächten ist die mystische Stimmung in Bad Liebenstein zu erahnen, die Ludwig Bechstein zu seinen Sagensammlungen animiert haben könnte.

Zur guten Quelle

Landgasthof

Adresse:
Informationen:

Wir sind ein Landgasthof im Thüringer Wald, in Meimers, einem Vorort von Bad Liebenstein zwischen Eisenach und Meiningen.

Unser uriger Landgasthof bietet mit verschiedenen Räumlichkeiten für ca. 300 Personen Platz. 

Ob Hochzeit, Jubiläen oder Firmenfeiern: für jeden Anlass haben wir den geeigneten Raum.

Neben 2 Gasträumen mit jeweils 30 und 40 Plätzen steht Ihnen ein Saal mit ca. 230 Plätzen zur Verfügung. Dieser kann nochmals abgeteilt werden. Im Sommer heißen wir Sie in unserem Biergarten herzlich willkommen.

Durch ein reichhaltiges Angebot an echten Thüringer Spezialitäten, hausgebackenem Kuchen und Wurst aus eigener Herstellung, sind wir bemüht, Ihren Geschmack zu treffen und Sie zufrieden zu stellen.
Unsere Küche hat durchgehend für Sie geöffnet!

In der dazugehörigen Ferienwohnung können unsere Gäste die Seele baumeln lassen und Urlaub auf dem ruhigen Land verbringen.

Die Einrichtung ist barrierefrei.

Kontakt:
Breitunger Straße 6
36448 Bad Liebenstein
Tel.: +49 (0) 36961 71 284

Eiscafé Glücksbrunn

Eis, Kaffee & Kuchen

Adresse:
Informationen:

Wir verwöhnen Ihren Gaumen mit hausgemachtem Kuchen und Waffeln. Unser Eis ist aus eigener Herstellung. Für den kleinen Hunger bieten wir Ihnen herzhafte Speisen. Auch kleine Feiern oder Familienfeste richten wir gerne für Sie aus.

Die Einrichtung ist barrierefrei.

Kontakt:
Glücksbrunn 3
36448 Bad Liebenstein
Tel.: +49 (0) 36961 72 929

Friedrich Fröbel

Begründer des Kindergartens

Der Lehrer und Erzieher Friedrich Fröbel (1782–1852), der weltweit als „Begründer“ des Kindergartens gilt, lebte und wirkte in Bad Liebenstein von 1849 bis zu seinem Tod. Fröbels besonderes Verdienst besteht in seiner Verbindung von Theorie und Praxis: Ins Zentrum seiner Pädagogik stellte er das Spiel und dessen Bildungswert als typisch kindliche Lebensform. Die von ihm entwickelten Spielgaben und Beschäftigungsmittel entstanden auf Grundlage seiner Spieltheorie. Das waren z.B. Kugeln, Würfel und Zylinder, damals aus Holz, die ein jeder aus seinen eigenen Kindertagen kennt.

Der Kindergarten

Sein „Kindergarten“ ist ein Begriff, der heute in vielen Sprachen der Welt verbreitet ist. Der Kindergarten unterschied sich von den damals im 19. Jahrhundert existierenden „Kinderbewahranstalten“ durch die pädagogische Konzeption. Damit verbunden war die Erweiterung des Aufgabenspektrums der Betreuung zum Verbund von Bildung, Erziehung und Betreuung. 1840 gründete Fröbel zusammen mit Johann Wilhelm Middendorf (1793–1853) und Heinrich Langethal (1792–1879) den ersten deutschen „Kindergarten“ in Bad Blankenburg. Er führte die „Freiarbeit“ in die Pädagogik ein und gab Kurse für Kindergärtnerinnen. Die von ihm entwickelten Spiel- und Lernmaterialien sind heute noch anerkannt.

Leben & Wirken

Fröbel in Bad Liebenstein

In Bad Liebenstein und Schweina (Marienthal) verbrachte Fröbel von 1849 bis 1852 seine letzten Lebensjahre. Im sogenannten Marienthaler Schlösschen gründete er 1850 die erste Kindergärtnerinnenschule der Welt, auf dem Altenstein veranstaltete er im gleichen Jahr ein Kinder- und Spielfest. Am 23. August 1851 wurden allerdings in Preußen die Kindergärten verboten. Jenes Verbot wurde zu Fröbels Lebzeiten nicht mehr aufgehoben. Grund war offenbar eine Verwechslung mit seinem Neffen Karl Fröbel, der 1851 die Schrift „Weibliche Hochschulen und Kindergärten“ veröffentlicht hatte. Am 21. Juni 1852 starb Fröbel, 3 Tage später wurde er auf dem Schweinaer Friedhof beigesetzt. Auf seinem Grabdenkmal mit Würfel, Walze und Kugel steht der Wahlspruch: „Kommt lasst uns unsern Kindern Leben“.

Information

Fröbel erleben

Das Fröbelzimmer im Bürgerhaus Schweina zeigt in einer kleinen Ausstellung Leben und Wirken des großen Pädagogen. Ein Besuch ist nach Anmeldung möglich.

In dem Gutshof, in dem Fröbel in Bad Liebenstein lebte, befindet sich heute das Hotel Fröbelhof mit vielen interessanten Details zu Leben und Wirken Friedrich Fröbels. Von dort können Sie entlang des Fröbel-Rundwanderweges die Fröbelstätten der Region erkunden. 

Ausführliche Informationen zu Friedrich Fröbel finden Sie auf der Internetseite des Bad Liebensteiner Fröbelforschers Dr. Matthias Brodbeck: http://www.froebelweb.de/.

Im Rahmen der Fröbeldekade 2013–2022 gibt es zahlreiche Projekte und Initiativen, an denen sich die Stadt Bad Liebenstein mit beteiligt. 2018 steht unter dem Motto „Fröbel und die Politik“.

Kampagne

Die Welt spricht Kindergarten

Kampagne für den Begriff KINDERGARTEN im öffentlichen Sprachgebrauch in Thüringen und Deutschland

20. APRIL - 20. NOVEMBER 2018

Mehr erfahren

Gasthaus am Waldbad

Waldcafé & Restaurant

Adresse:
Informationen:

In gemütlichem Ambiente finden Sie bei uns leckere regionale Gerichte und hausgemachte Leckerbissen, die täglich frisch zubereitet werden. Besuchen Sie uns außerdem nach einer ausführlichen Wandertour gerne zum Kaffee und genießen Sie unseren leckeren selbstgebackenen Kuchen. Jeden Sonntag bieten wir ein wechselndes, saisonales Mittagsangebot mit hausgemachten Thüringer Klößen.

Gerne richten wir Familienfeiern nach Ihren Wünschen aus. Sprechen Sie uns darauf an!

Die Einrichtung ist nicht barrierefrei.

Kontakt:
Kisseler Straße 68
36448 Bad Liebenstein
Tel.: +49 (0) 36961 690 555

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