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01.01. - 31.12.2017
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Veranstalter:

Der Brunnentempel

Die älteste Quelle der Region
Wissenswertes zum Brunnentempel

Der Tempel fasst die älteste Quelle der Region, deren Heilwasser weit über die Grenzen Thüringens hinaus Berühmtheit erlangte. 1590 ließ der damalige Lehnherr der Burg Liebenstein, Hermann von Stein, den Platz um die Quelle unterhalb der Burg roden, nachdem Berichte über die heilende Wirkung des Wassers in der Gegend kursierten.

Diese erreichten auch den Landesherren Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg (1564–1633). Der zeigte sich hoch interessiert und beauftragte im Jahre 1601 Dr. Heinrich Megenbach, Physicus zu Meiningen, mit einer Quellenuntersuchung. Tatsächlich konnte dieser eine gewisse heilende Wirkung nachweisen. Daraufhin wurde der Quellbereich komplett von Gesträuch und Wurzeln befreit und neu gefasst und erhielt den Namen Casimirbrunnen.

Bereits 1610 bestätigt der Universalgelehrte Andreas Libavius (1555–1616) erneut die heilsame Wirkung des Wassers. Seine Abhandlung „Tractatus Medicus Physicus und Historia des fürtrefflichen Casimirianischen SawerBrunnen unter Libenstein nicht fern von Schmalkalden gelegen“ gilt als eine der ersten deutschen Brunnenschriften überhaupt.

Im gleichen Jahr erfolgte auch der Ausbau des Brunnens durch den Brunnenbauer Valentin Beiser aus Oberhausen. Man weiß nicht genau, welche Wirkung das Wasser der Quelle auf den Herzog Casimir hatte, jedenfalls verbrachte er die kommenden zehn Sommer in der kleinen Ortschaft unterhalb der Burg Liebenstein.

1614 wurde dann durch Hermann von Stein und Amtmann Breithaupt von Tenneberg eine steinerne Treppe hinunter zum Brunnen installiert und wahrscheinlich mit einer Holzkonstruktion überdacht. Der Ausschank befand sich, das ist noch heute zu sehen, etwa zwei Meter tiefer. Dass der Brunnentempel, ein Denkmal für das heilkräftige Bad Liebensteiner Quellwasser, heute ausgerechnet in der Herzog-Georg-Straße steht, ist von symbolischer Bedeutung: Herzog Georg I. (1761–1803) von Sachsen-Meiningen war es nämlich, der ab 1791 den Kurbetrieb in Bad Liebenstein förderte. Er ließ im Jahr 1816 den klassizistischen, von Säulen geschmückten Brunnentempel über der Quelle errichten.

Festlichkeiten

Brunnenfest

Einmal in der Vergangenheit schwelgen. Wer möchte das nicht? In Bad Liebenstein ist das vom 17. bis 19. August 2018 möglich. Begeben Sie sich gemeinsam mit Familie und Freunden zurück in die Zeit, als Könige, Herzöge, Dichter und Denker entlang der Kurpromenade flanierten und entdecken Sie unser märchenhaftes Bad Liebenstein. Verweilen Sie inmitten des historischen Kurviertels und beobachten Sie das bunte Treiben rund um das Palais Weimar. Lassen Sie sich bei einer gemütlichen Tasse Kaffee von Gauklern und Schaustellern unterhalten, während Ihre Kinder an verschiedenen Stationen basteln, singen und gestalten. Seien Sie einmal selbst Herr und Frau Biedermeier! Am Abend unterhalten wir Sie mit einem bunten Programm, während Sie schlemmen und genießen.

Schloss & Park Altenstein

Sommerresidenz der Herzöge von Sachsen-Meiningen
Gästeführung

Auf den Spuren von Johannes Brahms

Brahms Gedenkstätte und Chinesisches Kabinett Schloss & Park Altenstein

Entdecken Sie eine besondere Facette eines der bekanntesten Komponisten der europäischen Musikgeschichte: Johannes Brahms (1833–1897). Es erwartet Sie eine einzigartige Ausstellung von Briefen und Druckwerken, die die engen Beziehungen zwischen Johannes Brahms und Herzog Georg II. widerspiegeln. Außerdem erfahren Sie, was den Altenstein mit der Chinamode verbindet.

zu den Gästeführungen

Liebensteiner Romantik

Schloss & Umgebung

Der 160 Hektar große Park Altenstein gehört zu den schönsten Landschaftsparks in Deutschland. Er ist ein Kleinod im Thüringer Wald und ein beliebtes Ziel für Touristen in direkter Umgebung von Bad Liebenstein. 

Den Mittelpunkt des Parks bildet das im Stil der englischen Spätrenaissance errichtete Schloss, einst Sommerresidenz der Herzöge von Sachsen-Meiningen. In unmittelbarer Umgebung finden sich die Schlosswiese mit Springbrunnen, die Nebengebäude und Reste der fränkischen Ritterburg Steyn. Hoch auf einem Felsen thront eine kleine Ritterkapelle, die einer Freimaurerloge als Treffpunkt diente (durch ihre Lage nach damaligem technischen Stand absolut abhörsicher). Ein ganz besonderer Augenschmaus sind die liebevoll nach historischen Vorlagen gestalteten und preisgekrönten Beetanlagen in unmittelbarer Schlossnähe.

Spazieren im Park

Rund 20 Kilometer Parkwege, darunter der 4,3 Kilometer lange Rundwanderweg, aber auch steile Pfade, laden Sie zum Entdecken der vielen Sehenswürdigkeiten ein. Ein riesiger Blumenkorb auf einem Felsen, Grotten, Höhlen, Brücken und

eine Alm mit Wasserfall versetzen Sie zurück in die Zeit, als hier die adligen Herrschaften lustwandelten. Komplettiert wird dieses Erlebnis durch einen imposanten, alten Baumbestand und massige Zechsteinriff-Felsen, die als Aussichtspunkte dienen.

Besuchen Sie die die Teufelsbrücke, das Chinesische Häuschen, das Herzogsgrab, das Morgentor, die Rotunde und die vielen anderen parkarchitektonischen Besonderheiten. Der Altensteiner Park ist einfach sehenswert.

Im Altensteiner Park befinden Sie sich nicht nur an einem landschaftlich interessanten, sondern auch historisch bedeutsamen Ort. Im 7. Jhd. n. Chr. entstand hier die Burg Steyn, eine fränkische Ritterburg. Unter dem Schutz dieser Ritter konnte im Jahr 724 n. Chr. der Missionar Bonifatius in der Gegend predigen und die heidnischen Vorfahren zum Christentum bekehren. In seinem Auftrag wurde am Altenstein eine kleine Kapelle errichtet. Daher heißt heute ein Felsen nahe dem Schloss Altenstein „Bonifatiusfelsen“.

Die Burg Steyn, zuletzt Ritterschloss der „Hunde von Wenkheim“ zu Altenstein, wurde 1733 durch Brandstiftung zerstört. Von ihrer Existenz zeugen heute noch der Rundturm, im Volksmund wegen der Hexenprozesse im 16. und 17. Jahrhundert als „Hexenturm“ bezeichnet, und eine historische Wasseraufbereitungsanlage.

Alle Sehenswürdigkeiten im Überblick

Über die Jahrhunderte zog der Park viele bekannte Persönlichkeiten in seinen Bann. So verweilte der große Komponist Johannes Brahms (1833–1897) in den Jahren 1894/95 mehrmals auf Schloss Altenstein und ließ sich inspirieren. Er schrieb 1894 an die nicht weniger berühmte Clara Schumann (1819–1896):

„Ich wünschte (und die Herrschaften auch) Du mögest hier an meinem Fenster sitzen, auf meinen Balkon hinausgehen können und dann hinaus in den herrlichen Park und Wald. Die schönsten Fasane, Hirsche und Rehe dutzendweis spazieren mit, dazu das köstliche milde Wetter und die freundliche Gesellschaft – Dir würde sehr wohl sein.“ 

Der Balkon, auf dem Brahms stand, ist noch heute zu bewundern und hat nichts von seiner Atmosphäre verloren.

Sehenswürdigkeiten

Entdecken Sie Bad Liebenstein

Lassen Sie sich von geschichtsträchtigen Bauwerken – Schlössern, Kirchen oder der Burgruine – ins Staunen versetzen. Wandern Sie auf Martin Luthers Spuren. Spazieren Sie durch den zauberhaften Altensteiner Landschaftspark. Tauchen Sie ein in die Geisteswelt der Romantik. Machen Sie sich frei vom Alltag.

Interaktiver Stadtplan

Bad Liebenstein entdecken

Orientieren Sie sich mithilfe unseres interaktiven Stadtplans in Bad Liebenstein und dessen Ortsteilen.

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Vorteile durch die Gästekarte

Gästekarte

Die Stadt Bad Liebenstein ist „staatlich anerkanntes Heilbad“. Dieses Prädikat ist für uns nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine Verpflichtung: Wir setzen alles daran, dass Sie sich rundum erholen können. Darum kümmern wir uns permanent um den Erhalt und die Erweiterung der Kur- und Freizeitanlagen und um ein attraktives kulturelles Rahmenprogramm. Zu diesem Zweck erheben wir von unseren Gästen einen Kurbeitrag. Dafür überreichen wir Ihnen die Bad Liebensteiner Gästekarte. Mit ihr erhalten Sie in unserer Stadt Bad Liebenstein, in der Inselsbergregion sowie im Thüringer Wald eine Vielzahl von Vergünstigungen. Untenstehend finden Sie einen Überblick zu den lokalen Angeboten und zu den erweiterten Nutzungsmöglichkeiten Ihrer Gästekarte Bad Liebenstein.

LeistungVorteile
Nutzung der Kurparks und Kuranlagenkostenfrei
Verkostung Bad Liebensteiner Heilwasserkostenfrei
Ausleihe in der Stadt- und Kurbibliothekkostenfrei
Teilnahme an Kurkonzertenkostenfrei
Gäste- und Themenführungen - Teilnahme an allen öffentlichen Gäste- und Themenführungen der Tourist-Information Bad Liebenstein (u. a. Stadtführung durch das historische Kurviertel, Altensteiner Höhle, Brahmsgedenkstätte & Chinesisches Kabinett, Herzog Georg II., etc.)10% Ermäßigung
Veranstaltungen der Bad Liebenstein GmbH (u. a. Theatervorstellungen im Comödienhaus)10% Ermäßigung
Parkführungen Schloss- und Landschaftspark Altenstein des Fördervereins Altenstein-Glücksbrunn e.V.0,50 EUR Ermäßigung
Tageskarte Sauna/Schwimmbad im Vital-Brunnen Bad Liebenstein GmbH, Kurhaus Bad Liebenstein10% Ermäßigung
Eintritt Schaubergwerk „Am Aschenberg“0,50 EUR Ermäßigung
Besuch im Steinbacher Messerstübchenkostenfreier Kaffee
Kostenlos Busfahren mit Ihrer Gästekarte

Mobilität

Mit ihrer Gästekarte können Urlauber und Übernachtungsgäste aus Bad Salzungen und Bad Liebenstein kostenfrei Busse der Verkehrsgesellschaft Wartburgkreis GmbH nutzen. Die jeweiligen Gästekarten berechtigen zur kostenfreien Nutzung der Busse in den Stadtgebieten Bad Salzungen und Bad Liebenstein (inklusive der dazugehörigen Ortsteile), sowie zwischen den Städten Bad Salzungen und Bad Liebenstein.

Inhaber der Gästekarte von Bad Liebenstein können sogar die Busse von Bad Liebenstein bis zur Haltestelle Rennsteig/Glasbach und zurück nutzen.

Zur Fahrplanauskunft

Gästekarte Bad Liebenstein

Erlebnisregion Inselsberg

Ihre Gästekarte Bad Liebenstein ist mit den Leistungen des „Erlebnisführer – rund um den Inselsberg“ verknüpft. Das heißt, Ihre Gästekarte Bad Liebenstein gilt für alle im Inselsberg-Erlebnisführer aufgelisteten Vergünstigungen.

Mit Ihrer Gästekarte erhalten Sie vergünstigten Eintritt in über 65 touristisch lohnenswerten Anlaufpunkten aller Kur- und Erholungsorte rund um den Inselsberg. Im Erlebnisführer, auch erhältlich in der Tourist-Information Bad Liebenstein, werden die betreffenden Einrichtungen sowie der Leistungsumfang vorgestellt.

Erlebnisführer - rund um den Inselsberg
Gästekarte Bad Liebenstein

Thüringer Wald Card

Ihre Gästekarte Bad Liebenstein ist mit den Leistungen der „Thüringer Wald Card“ vom Naturpark Thüringer Wald e. V. verknüpft. Somit sind alle Vergünstigungen im Rahmen der Thüringer Wald Card Bestandteil der Gästekarte Bad Liebenstein.

Mit Ihrer Gästekarte erhalten Sie über 300 Erlebnisangebote mit Rabatten bzw. Bonusleistungen im gesamten Thüringer Wald. Den übersichtlichen und informativen Erlebnisführer als Begleitheft zur Card erhalten Sie in der Tourist-Information Bad Liebenstein.

Informationsflyer Thüringer Wald Card
Informationen zur Kur

Was ist eine ambulante Kur?

Ambulante Kuren werden nur an staatlich anerkannten Kurorten erbracht. Der Patient erhält von seiner Krankenkasse einen Kurarztschein, sucht sich selbst eine Kureinrichtung und organisiert seinen Aufenthalt. Am Kurort legt der Patient dann den Kurarztschein dem Kur-/Badearzt vor, um Anwendungen zu erhalten. Das Ziel der Kur ist ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, Beschwerden zu lindern und durch die neu erhaltene Vitalität die Lebensqualität zu steigern.

Warum wir Ihnen eine ambulante Kur in Bad Liebenstein empfehlen?

Weil Sie hier alles finden, was dem Wohlbefinden und der Gesundheit dient: Eine reizende Natur- und Kulturlandschaft mitten im Thüringer Wald, reine Luft, gute Küche, herzliche Menschen und viel Ruhe. Die Anwendungen im Rahmen der ambulanten Kur können Sie im Kurhaus Bad Liebenstein durchführen.

Informationen zur Kur

Wie beantrage ich eine ambulante Kur?

Nach einem Gespräch bei dem behandelnden Arzt bescheinigt dieser die medizinische Notwendigkeit einer Kurmaßnahme und rät je nach Befinden zu einem ambulanten oder stationären Aufenthalt. Gemeinsam mit dem Arzt wird der Antrag ausgefüllt und bei dem zuständigen Kostenträger des Patienten eingereicht. Dem Antrag sollte eine umfassende Notwendigkeitsbegründung des Arztes beiliegen. Es erfolgt die Überprüfung des Kurantrages durch die Krankenkasse, den medizinischen Dienst, den Vertrags- oder Amtsarzt. Die Genehmigung erfolgt durch die zuständige Krankenkasse, Renten- oder Beihilfestelle. Bei einer Ablehnung des Antrages kann schriftlich Widerspruch eingelegt werden. In Härtefällen hilft eine Klage vor dem Sozialgericht. Bei einer ambulanten Vorsorgeleistung kann der Patient einen anerkannten Kurort frei auswählen. Ein ambulanter Kuraufenthalt dauert in der Regel drei Wochen. Eine Verlängerung ist je nach Schwere der Krankheit möglich.

Ihr Weg zur Kur

Welche Kosten übernehmen die Krankenkassen?

Bei ambulanten Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten werden 100% der Kurarztkosten und der Heilmittel übernommen. Hinzu kommt ein Zuschuss für Unterkunft und Verpflegung, der je nach Krankenkassenzugehörigkeit unterschiedlich gezahlt wird.

Alternative - Privatkur

Die private Inanspruchnahme der physikalischen Leistungen im Kurhaus Bad Liebenstein ist mit einer Verordnung des behandelnden Arztes oder nach fachkundiger Beratung der Therapeuten möglich. Eine private Kur ist jederzeit auf eigene Kosten möglich und eine sinnvolle Investition in die Gesundheit.

Gesundheitsangebote & Wellness

Kurhaus Bad Liebenstein

Die Anwendungen im Rahmen der ambulanten Kur können Sie im Kurhaus Bad Liebenstein durchführen. Das Kurhaus befindet sich in idyllischer Lage am Rande der Stadt Bad Liebenstein. Eingebettet in die natürliche Umgebung des Thüringer Waldes bietet das Kurhaus beste Bedingungen, um Körper und Seele in harmonischen Einklang zu bringen.

Zum Kurhaus

Gesundheit

Kneipp-Wassertretbecken

Mit einem Besuch des Wassertretbeckens im Kurpark, oberhalb vom Kaiserhof gelegen, stärken Sie Ihre Abwehrkräfte. Gehen Sie durch das kalte Wasser bis ein starkes Kältegefühl an den Füßen und Unterschenkeln auftritt. Zur Erwärmung der Füße laufen Sie über den Fußreflexzonenpfad oder die Wiese neben dem Tretbecken. Dieser Vorgang sollte mehrmals wiederholt werden.

Kurhistorie

Der Ursprung der Kur in Bad Liebenstein

1710 kaufte Friedrich Albert von Fischern das Amt Liebenstein von Herzog Ernst Ludwig I. von Sachsen-Meiningen (1672–1724) und ließ am Fuße des Burgbergs ein ansehnliches Schloss erbauen. Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen (1761–1803) kaufte jedoch 1800 das Amt für 110.000 Gulden zurück. Die beiden ehemaligen Dörfer Grumbach und Sauerbrunnenvereinte er zu einer Gemeinde und gab ihr den Namen Liebenstein. Und er begann, Liebenstein zu einem mondänen Kurort zu gestalten. Dazu veranlasste er zahlreiche Um- und Neubauten. Er ließ u.a. das „Schloss“ der Familie Fischer zum Kurhaus umbauen, einen Kurplatz anlegen und ein Bade- und Schauspielhaus errichten. Zu jener Zeit entstand auch die Brunnen-Promenade in der damaligen Hauptstraße (jetzt Herzog-Georg-Straße).

Doch ein Kurort braucht auch medizinisches Personal und eine Administration: Ein Brunnenarzt wurde nach Bad Liebenstein berufen, eine Badedirektion eingerichtet und eine Kurverwaltung geschaffen, die für die Unterhaltung und Zerstreuung der Gäste sorgte. Sogar der Dichterfürst und Weimarer Minister Johann Wolfgang von Goethe stand dem Herzog beratend zur Seite. Und so wurde Liebenstein zu einem Treffpunkt von Adel und Prominenz, der mit glänzenden Festen, Maskeraden und Theatervorstellungen reichlich Vergnügen und Zerstreuung bot. Die Mitgliederliste der von Herzog Georg I. gegründeten Brunnengesellschaft, liest sich wie das Who is Who der Goethezeit: Jean Paul (1763–1825), Friedrich Mosengeil (1773–1839), Johann Ernst Wagner (1769–1812),

Herzog Karl August von Weimar (1757–1828), die Fürsten von Schwarzburg, Reuß und Hessen-Philippstal sowie Gelehrte aus allen Teilen Deutschlands. In der Gästeliste dieser Zeit taucht unter anderem auch Charlotte von Stein (1742–1827) auf.

1803 starb Herzog Georg I., doch seine Frau Herzogin Eleonore (1768–1837) verfolgte während ihrer Regentschaft dessen Ideen zum Ausbau von Liebenstein weiter: Von 1804 bis 1806 entstand das Fürstenhaus, das später durch Heirat an das Haus Weimar überging und heute den Namen „Palais Weimar“ trägt. 1814 wurden die acht Hauptmineralquellen neu gefasst und in ein Reservoir geleitet. Darüber errichtete man den noch heute bestehenden Brunnentempel. 

1834 „adelte“ Königin Adelheid von England, eine Tochter Herzog Georgs I. von Sachsen-Meiningen, Liebenstein mit ihrem Besuch. Der Kurort entwickelte sich zu einer „europäischen Hofburg“, wo sich „gekrönte Häupter“, Minister, Gesandte, Schwert-, Berufs- und Geldadel, schreiblustige Literaten, Zeitungsredakteure und schaulustiges bürgerliches Publikum ein Stelldichein gaben. 1860 ließ der Erbprinz Georg von Sachsen-Meiningen die Villa Feodora als seinen Sommersitz erbauen.

Seit 1907 trägt Liebenstein die Bezeichnung „Bad“. 1913 erwarben die Gräfin Sophie von Rüdiger (1840–1926) und der Augenarzt Maximilian Friedrich Joseph Graf von Wiser (1861–1938) das Bad und führten es unter dem Namen „Gräfliches Stahlbad Liebenstein“ weiter. Dr. Graf Wiser verlegte seine Augenpraxis von Wiesbaden hierher und holte viele seiner Patienten aus allen Teilen der Welt nach Bad Liebenstein. In dieser Zeit entstanden eine Wandelhalle und ein Musiktempel. Der Kurgarten wurde umgestaltet und vergrößert. 

Der neu auflebende Badebetrieb erfuhr während der zwei Weltkriege eine jähe Unterbrechung: Bad Liebensteins Kurhäuser und Hotels wurden in dieser Zeit zu Lazaretten umfunktioniert. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde Bad Liebenstein „Volksheilbad“. Die Gemeinden Bad Liebenstein, Schweina und Bairoda schlossen zur Großgemeinde zusammen und erhielten 1959 das Stadtrecht. Bad Liebenstein war in der ehemaligen DDR das größte Heilbad für Herz- und Kreislauferkrankungen und einer der beliebtesten Kurorte. Nach 1989 entwickelte sich eine neue Struktur im Kurbereich: Es entstanden 3 Rehabilitationskliniken, die mit zu den besten in Deutschland gehören. 2009 eröffnete die Stadt das Kurhaus – das Gesundheits- und Wellnesszentrum Bad Liebenstein. Innovative Gesundheitskonzepte mit ganzheitlichen Therapieangeboten prägen das Konzept der Einrichtung.

Berühmte Kurgäste

Sicher begründete auch das „reizende Idyll“ (Ludwig Bechstein) den europäischen Ruf des fürstlichen Modebades Bad Liebenstein – doch nicht allein: Denn stets war man hier bestrebt, wissenschaftlich und literarisch interessierten Zeitgenossen einen intellektuellen und inspirierenden Ort zu bieten.

Entsprechend lang ist die Liste bedeutender Gelehrter aus allen Bereichen, die das Bad immer wieder aufsuchten oder ihren Wohnsitz hier fanden. Zu ihnen gehörten Jean Paul (1763–1825), Charlotte von Stein (1742–1827), Viktor Scheffel (1826–1886) und Gerhart Hauptmann (1862–1946) ebenso wie Johanna Schopenhauer (1766–1838) und der plattdeutsche Dichter und Schriftsteller Fritz Reuter, der von seinem späteren Wohnsitz Eisenach regelmäßig zur Kur nach Bad Liebenstein kam. Neben Friedrich Fröbel (1782–1852), dem großen Erzieher und Begründer des Kindergartens, hinterließ auch der spätromantische Maler Ludwig Richter (1803–1884) seine Spuren in Bad Liebenstein.

Nicht nur die Kunstwelt, auch die Gelehrtenkreise zog es zum „Gesundbrunnen zu Liebenstein“, kamen doch schließlich aus ganz Europa Gäste in das Kurbad und erhofften sich Heilung oder Linderung von vielfältigen Leiden. Der Sommer 1843 bildete für das Badeleben in Bad Liebenstein einen Höhepunkt, denn die englische Königin Adelheid, die älteste Tochter des meiningischen Herzogs Georg I. (1761–1803) und der Herzogin Luise Eleonore (1768–1837), kam mit Gefolge zur Kur. Noch zweimal weilte sie später zur Kur in Bad Liebenstein.