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Festwoche »500 Jahre Luthers Entführung«

30. April bis 9. Mai 2021

Die Festwoche

»500 Jahre Luthers Entführung«

Am 4. Mai 2021 jährt sich ein weltbedeutendes Ereignis zum 500. Mal: Martin Luthers Scheingefangennahme im Glasbachgrund bei Steinbach und seine Verbringung auf die Wartburg, wo er in den darauffolgenden Monaten die Bibel aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzte.

Das kleine Dorf, heute ein Ortsteil von Bad Liebenstein, feiert dieses Jubiläum mit einer Festwoche vom 30. April bis 9. Mai 2021. Zu erleben gibt es unter anderem das
Theaterstück »Luthers Entführung«, einen großen Luthermarkt, Konzerte, Gottesdienste, Vorträge und Kindertheater.

Höhepunkt ist eine geführte Wanderung am 4. Mai 2021 entlang der historischen Route Luthers von Möhra über Altenstein und den Glasbachgrund bis zur Wartburg. Kleine Schauspielszenen aus dem Stück »Luthers Entführung« werden an den historischen Schauplätzen aufgeführt. Für weniger geübte Wanderer ist ein Shuttle-Service auf Teilstrecken eingerichtet. Mehrere Versorgungspunkte entlang des Weges sorgen für Speis und Trank.

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Die Geschichte

Luthers Entführung

Alles begann mit der ersten Kriminalgeschichte der frühen Neuzeit. Eine hinterrücks geplante Entführung setzte den Startpunkt zu tiefgreifenden Veränderungen der europäischen Kultur und Gesellschaft.

Am Spätnachmittag des 4. Mai 1521 wird Martin Luthers Reisegruppe auf dem Weg von Worms nach Wittenberg im Glasbachgrund unterhalb des Bergdorfes Steinbach überfallen. Ein Mitreisender kann in den dichten Wald entkommen, aber die vermummten Reiter haben es auf Martin Luther abgesehen. Luther wird auf die 30 Kilometer entfernte Wartburg bei Eisenach verschleppt. Dort, wo heute das 1857 gestiftete Lutherdenkmal steht, wurde aus dem Wittenberger Professor der einfache Junker Jörg. Auf der Wartburg übersetzte er im Herbst 1521 das Neue Testament der Bibel aus dem Altgriechischen ins Deutsche und prägte damit Sprache, Kultur und Gesellschaft.

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