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Felsentheater

Flächennaturdenkmal
Felsentheater

Das Naturdenkmal

Beim Felsentheater handelt es sich um ein Bryozoenriff, bestehend aus dolomitischem Kalkstein des unteren Zechstein. Der derzeitige Innenhof, auch Theaterraum genannt, in dem drei stattliche Buchen stehen, ist im 16. Jahrhundert durch den Einsturz einer Höhlendecke (Erdfall) aus einer Klufthöhle entstanden. Um 1860 herum ist es vom Meininger Herzogshaus zum Theaterplatz erweitert worden und diente zur Aufführung von Theaterstücken des Meininger Hoftheaters. Das Felsentheater zwischen hohen Felswänden in der Einsamkeit des alten Buchenwaldes ist von hohem landschaftlichen Reiz. Jeweils zwei Steintreppen führen zum freien Platz hinauf und hinab. Im Laufe von Jahrzehnten waren diese verfallen und nicht mehr sicher begehbar. Ab Herbst 2002 wurden die unteren Treppen abgebaut und völlig neu mit Geländer wieder errichtet. Die Böschung wurde als Steinwall gestaltet und die oberen Treppen grundlegend ausgebessert. Das Felsentheater ist ein Flächennaturdenkmal, das über wertvolle Pflanzen und Tiergesellschaften verfügt.