In der Mitte des Ortsteils Bairoda steht die »1.100-jährige Linde«, die erstmals urkundlich im Jahr 913 als Grenzbaum zwischen zwei Herrschaftsgebieten erwähnt wurde. Ob es sich noch um dieselbe Sommerlinde wie damals handelt, ist nicht überliefert. Der als Naturdenkmal ausgewiesene Baumveteran hat trotz seines hohlen Stammes eine neue, mächtige Krone ausgebildet. Daneben markiert ein hessisch-preußischer Grenzstein die historische Grenze.
Für die Zukunft des Ortsteils spielt auch der Schutz vor Hochwasser eine wichtige Rolle. Entlang des Farnbachs sind Maßnahmen geplant, die Bairoda besser vor Überschwemmungen schützen und gleichzeitig die naturnahe Entwicklung des Gewässers fördern.