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Ida-Denkmal

Denkmal unterhalb der Burg Liebenstein
Ida-Denkmal

Das Denkmal

Das Ida-Denkmal, unterhalb der Burg Liebenstein gelegen, wurde 1854 durch Herzog Bernhard II. von Sachsen-Meiningen als Zeichen der Dankbarkeit gegenüber seiner Schwester Ida, nach Plänen von Friedrich August Stüler, Hofbaurat und Direktor der Schlossbaukommission in Berlin, errichtet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Denkmal bis auf die Stele zerstört. Im Jahr 2004 konnte das Denkmal durch Unterstützer und Sponsoren wieder so hergerichtet werden, wie es erbaut wurde. Prinzessin Ida, selbst Mutter von sechs Kindern, war wegen ihrer Volkstümlichkeit und Unterstützung der Bevölkerung sehr beliebt. Durch Vermittlung von Ida konnte Friedrich Fröbel 1849 zunächst in Liebenstein und ab 1850 im Marienthaler Schloss, welches ihm das Herzogshaus Sachsen-Meiningen zur Verfügung stellte, die erste Schule zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen in Deutschland errichten. Auf der Vorderseite der im gotischen Stil gebauten Stele befindet sich ein aus Marmor gearbeitetes Reliefportrait von Herzogin Ida. Darunter steht das Zitat »Was vergangen, kehrt nicht wieder, aber ging es leuchtend nieder, leuchtets lange noch zurück.« aus Karl Försters Gedichtzyklus »Erinnerung und Hoffnung«.